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Wasser ist das wichtigste Futtermittel; stolze 60 bis 80 Liter trinkt ein Großpferd pro Tag. Deshalb sollte das Pferd jederzeit Zugang zu sauberem, frischem Trinkwasser haben. Ein erhitztes Pferd darf jedoch erst nach dem Abkühlen trinken.

Je nach Pferderasse und Art des reiterlichen Einsatzes können sich die Haltung, Versorgung und Fütterung von Pferden und Ponys erheblich unterscheiden. Die Grundbedürfnisse der Vierbeiner sind zwar gleich: Alle brauchen viel frische Luft und regelmäßige Bewegung, abwechslungsreiche Beschäftigung und Gesellschaft, sauberes Wasser und qualitativ hochwertiges Futter. 

Unter "Putzen des Pferdes" versteht man nicht nur die Reinigung des Tieres, wobei das natürlich an erster Stelle steht. Vielmehr beinhaltet es zusätzlich eine Vielzahl an anderen Dingen, die sich über das Putzen so ganz nebenbei ergeben und dennoch wichtig sind.

Die 200 existierenden Pferderassen werden vier Pferdetypen zugeordnet. Die Zuordnung basiert auf gemeinsame Merkmale der Tiere, bezüglich Größe, Gewicht und Temperament der Pferde. Die Unterteilung erfolgt in Kaltblüter, Warmblüter, Vollblüter und Ponys.

Beim Reitsport gilt, wie bei allen anderen Sportarten auch, sich mit einer richtigen Ausrüstung auszustatten. Zum einen sorgt die richtige Ausrüstung für Sicherheit beim Reiten, andererseits wird Reiten dadurch auch bequemer.

Pferdesättel werden in zwei Gruppen eingeteilt. Zum einen spricht man von Sportsätteln, wie Springsattel und Dressursattel und zum anderen von Trachtensätteln, wie Westernsattel oder Stocksattel. Die Unterscheidung der einzelnen Sättel basiert auf ihrer Bauweise. Jedoch eines ist bei allen Sätteln gleich wichtig: Sie müssen dem Pferd passen, damit keine unangenehmen Druckstellen und Verspannungen entstehen können. Es ist sehr wichtig den richtigen Sattel auszuwählen, damit das Reiten für Pferd und Reiter zum angenehmen Erlebnis wird.

Unter Pferdehaltern hält sich hartnäckig der Mythos, dass zumindest die typischen Robustpferderassen selbst bei Regen, Wind und Kälte nicht frieren können. So beginnt bereits im Frühherbst eine verhängnisvolle Ursachenkette: Die Weiden sind weitgehend abgefressen und nährstoffarm, verdeckt durch das dichter werdende Winterfell werden gerade Offenstallpferde ohne ausreichende Zufütterung von hochwertigem Heu und Kraftfutter immer magerer. Zusätzlich zehren ausgiebiger Regen und stürmischer Wind an der Kondition der Pferde, ihr Allgemeinzustand verschlechtert sich, bis sie schließlich im Laufe des Winters erkranken. 

Zu einer guten Versorgung von Pferden und Ponys gehören das sorgfältige Füttern, Tränken, Ausmisten und Einstreuen. Da Pferde immer nur kleine Mengen zu sich nehmen sollten, muss mindestens dreimal täglich gefüttert werden.

Wer mit Pferden zu tun hat, muss sich bereits im Vorfeld über den korrekten Umgang mit den Tieren informieren und sich diesbezüglich die nötigen Kenntnisse aneignen.
Entscheidet sich Ihr Kind das Reiten zu lernen, zahlt es sich aus, eine verantwortungsbewusste Reitschule auszuwählen. Somit ist gewährleistet, dass das Kind auch gut betreut und beaufsichtigt sowie auf Gefahrenquellen beim Umgang mit Pferden aufmerksam gemacht wird.
 

Wer mit Pferden zu tun hat, sollte sich auch über das Wesen dieser stolzen Tiere informieren, um gewisse Verhaltensweisen verstehen zu können.




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