Unter Pferdehaltern hält sich hartnäckig der Mythos, dass zumindest die typischen Robustpferderassen selbst bei Regen, Wind und Kälte nicht frieren können. So beginnt bereits im Frühherbst eine verhängnisvolle Ursachenkette: Die Weiden sind weitgehend abgefressen und nährstoffarm, verdeckt durch das dichter werdende Winterfell werden gerade Offenstallpferde ohne ausreichende Zufütterung von hochwertigem Heu und Kraftfutter immer magerer. Zusätzlich zehren ausgiebiger Regen und stürmischer Wind an der Kondition der Pferde, ihr Allgemeinzustand verschlechtert sich, bis sie schließlich im Laufe des Winters erkranken.