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Cutting
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Bei der bei Zuschauern äußerst beliebten Disziplin Cutting wird mit Rindern gearbeitet. Sie ist aus der Arbeit der Cowboys entstanden, die Rinder medizinisch versorgen oder markieren mussten. Der englische Begriff "to cut" bedeutet "schneiden", denn der Reiter schneidet ein beliebiges Rind von der Herde ab und hindert es daran, zu seinen Kameraden zurückzukehren.

Aus seinem Schutzinstinkt heraus möchte das Rind zu seiner Herde laufen. Bei Wettbewerben bleiben Pferd und Reiter nur zweieinhalb Minuten, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Beim sogenannten Deep Cut wird das Rind aus der Mitte der Herde herausgelöst, wofür besonders viele Punkte vergeben werden. Sobald das Rind von seiner Herde abgesondert ist, darf der Reiter keine von außen erkennbaren Schenkel- oder Zügelhilfen mehr geben, sie würden zu Punktabzug führen. Das Pferd arbeitet selbständig und konzentriert, es folgt dabei geschmeidig und rasch den Bewegungen des Rindes, um ein Zurücklaufen zur Herde zu verhindern.

Rasche Stopps und schnelle Wendungen sind dafür erforderlich. Keinesfalls darf das Rind dabei verletzt werden. Viele Westernpferderassen verfügen über den sogenanten Cow Sense, einen natürlichen Instinkt, der sie besonders für die Arbeit mit Rindern befähigt. Basis dafür ist der jahrzehntelange Einsatz auf Viehfarmen und eine entsprechende Auslese in der Zucht. Cuttingpferde können diesen Sport bis ins hohe Alter ausüben. Die Tiere haben Spaß an ihrer Aufgabe und stumpfen durch die spannende, vielfältige und sinnvolle Beschäftigung nicht frühzeitig ab.

Bildnachweis: © Petra Eckerl - Fotolia.com
 

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