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Pferdetypen
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Die 200 existierenden Pferderassen werden vier Pferdetypen zugeordnet. Die Zuordnung basiert auf gemeinsame Merkmale der Tiere, bezüglich Größe, Gewicht und Temperament der Pferde. Die Unterteilung erfolgt in Kaltblüter, Warmblüter, Vollblüter und Ponys.

Kaltblut

Die Kaltblüter zeigen eine massige und kräftige Körperstatur mit einem Gewicht bis zu einer Tonne. Dadurch sind sie schwerfällig und als Reittier eher ungeeignet. Die ruhigen, ausgeglichenen und gutmütigen Tiere sind zu früheren Zeiten als Zug- und Arbeitstier genutzt und gezüchtet worden. Auch heute sind sie ideale Arbeitstiere in der Land- und Forstwirtschaft, wenn der Standort für Maschinen nicht erreichbar ist.
Weltweit sind 36 Kaltblutrassen vertreten, wo auch das größte Pferd der Welt, das Shire Horse, zu finden ist. Weitere Kaltblutpferde sind unter anderem, Ardenner, Bretonen, Jütländer und Noriker.

Warmblut

Die Warmblüter haben ihren Ursprung bereits im Mittelalter, wo man sie als Kriegspferde nutzte. Sie entstanden aus Kreuzungen zwischen Kaltblut und Vollblut. Man findet heute ungefähr 104 Warmblutrassen, die als Sport- und Freizeitpferde zum Einsatz kommen. Gerade deutsche Rassen dominieren im Pferdesport. Die mittelgroßen Pferde zeigen sich sehr leistungsbereit und sind leichter gebaut als die Kaltblüter. Unter der Vielzahl der Warmblüter zeigen sich Rassen, die eher dem Kaltblut ähneln, wie beispielsweise der staatliche Friese. Ebenso findet man unter den Warmblüter Rassen, welche eher dem Vollblutpferd entsprechen, wie der Achal-Tekkiner.

Vollblut

Vollblutpferde werden im Rennsport sowie als Freizeitpferde eingesetzt. Man unterscheidet zwischen zwei Rassen, zum einen die arabischen Vollblüter und zum anderen die englischen Vollblüter. 
Während die englischen Vollblüter eine von Menschen erschaffene Kunstrasse darstellt und seit 300 Jahren auf Rennleistung gezüchtet wird, findet der arabische Vollblüter als sehr alte Rasse seinen Ursprung im Vorderen Orient. Bei dem arabischen Vollblüter unterscheidet man den Vollblutaraber und den Ango Araber.
Die feurigen, schnellen und ausdauernden Tiere werden heute zur Veredlung in der Warmblutzucht eingesetzt.

Ponys

Als Ponys gelten Kleinpferde mit einer Widerristhöhe bis zu 148 cm. Es gibt heute 67 unterschiedliche Ponyrassen, wo viele noch die Merkmale ihrer wild lebenden Vorfahren zeigen. Einige Rassen werden gezielt sportlich gezüchtet, so wie das deutsche Reitpony. Aber bei den meisten Ponyzüchtungen gilt die Vorschrift von der Einhaltung der Ponymerkmale.
Ponys werden meist von Kindern und Jugendlichen geritten, jedoch gibt es auch Tiere, welche für Erwachsene geeignet sind. Dazu zählen unter anderem Isländer Ponys, Haflinger oder Norweger. Die Zwerge unter den Ponys stellen die zwischen 65 und 85 cm kleinen Mini Shettys und Miniatur Horses dar.

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