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Sattelkunde
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Pferdesättel werden in zwei Gruppen eingeteilt. Zum einen spricht man von Sportsätteln, wie Springsattel und Dressursattel und zum anderen von Trachtensätteln, wie Westernsattel oder Stocksattel. Die Unterscheidung der einzelnen Sättel basiert auf ihrer Bauweise. Jedoch eines ist bei allen Sätteln gleich wichtig: Sie müssen dem Pferd passen, damit keine unangenehmen Druckstellen und Verspannungen entstehen können. Es ist sehr wichtig den richtigen Sattel auszuwählen, damit das Reiten für Pferd und Reiter zum angenehmen Erlebnis wird.

Sportsättel

Die Sportsättel verfügen über kurze Stege unter der Sitzfläche, das Reitergewicht wird nur sehr gering verteilt. Sie sind für längere Ritte nicht zu empfehlen.
Der klassische Dressursattel hat eine flache Sitzfläche ohne wesentliche Pauschen. Der Verlauf des Sattelblattes geht fast senkrecht nach unten. Beim Springsattel ist die Sitzfläche ebenfalls flach, hier findet man hingegen stark gepolsterte Pauschen. Außerdem zeigt sich der Springsattel mit wesentlich kürzerem Sattelblatt.

Trachtensättel

Das Reitergewicht wird durch die größere Unterpolsterung besser verteilt und der Sitz für den Reiter ist bequemer gearbeitet. Empfehlenswert für das tägliche Arbeiten mit dem Pferd sowie für längere Ritte.
Der Ursprung des Westernsattels geht auf die tägliche Arbeit der Viehweiden in Amerika zurück. Stundenlanges Sitzen ist möglich und wird durch das optimale verteilen des Reitergewichts erzielt. Die meisten Westernsättel sind mit einem zweiten Gurt ausgestattet.
Der Australische Westernsattel wurde ebenfalls für die Vieharbeit entwickelt und zeigt sich mit sehr stark aufgesetzten Kniestützen. Diese halten den Reiter bei allen Situationen fest im Sattel und ermöglichen gleichzeitig genügend Bewegungsfreiheit. Das Gewicht des Reiters wird auch hier optimal verteilt. Sehr zu empfehlen bei Ritten durch schwieriges Gelände.

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