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Die Anbindehaltung ist vielerorts schon verboten, wird aber dennoch manchmal noch praktiziert. Dies ist sicherlich die unwürdigste Art Pferde zu halten, haben die Tiere kaum Gelegenheit sich zu bewegen. Sie müssen angebunden, quasi auf der Stelle stehen und haben höchstens, ist der Stand breit genug, die Möglichkeit sich hinzulegen. Mehr Bewegungsfreiheit haben diese Tiere nicht.
Man weiß heute, dass die Anbindehaltung nicht als artgerecht zu bezeichnen sowie nicht vertretbar ist.
 

Wanderreitpferde werden nach der Grundausbildung, etwa mit vier bis fünf Jahren, zum Wanderreiten ausgebildet. Mit sieben Jahren ist das Tier erfahren und gut ausgebildet, um als Wanderreitpferd zu fungieren.
 

Die auch heute noch weitverbreitete Haltung von Pferden ist die Unterbringung in Boxen. Man unterscheidet zwischen Innen- und Außenboxen. Die Tiere sind einzeln untergebracht und leben auf kleinem Raum. Sie haben die Möglichkeit sich zu drehen, sich zu wälzen und können sich auch hinlegen. Die Außenboxen verfügen meist über große Fensteröffnungen, wo die Pferde Gelegenheit haben an Geschehnissen außerhalb der Box teilzunehmen. Lebt ein Pferd in einer Innenbox, kann es lediglich auf die Stallgasse und in die Boxen der Nachbarpferde sehen. Sonne und frische Luft fehlen gänzlich.
 

Bei der bei Zuschauern äußerst beliebten Disziplin Cutting wird mit Rindern gearbeitet. Sie ist aus der Arbeit der Cowboys entstanden, die Rinder medizinisch versorgen oder markieren mussten. Der englische Begriff "to cut" bedeutet "schneiden", denn der Reiter schneidet ein beliebiges Rind von der Herde ab und hindert es daran, zu seinen Kameraden zurückzukehren.

Beim Wanderreiten kommt es nicht auf Höchstleistungen im Pferdesport an, vielmehr auf gegenseitiges Vertrauen. Reiter und Pferd werden Partner und stehen in einer engen Beziehung zueinander. Man erlebt bei einem Wanderritt die Natur intensiv und auf eine ganz besondere Weise. Es bedarf gewisser Vorbereitungen von Pferd und Reiter, damit der Wanderritt zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Vorstellung der Bücher "Elena - Ein Leben für Pferde: Gegen alle Hindernisse" und "Elena - Ein Leben für Pferde: Sommer der Entscheidung" sowie über die Autorin der Bücher, Nele Neuhaus.

Jeder, der sich für den Reitsport interessiert, steht am Anfang vor vielen unbeantworteten Fragen. Man hat sich zwar schon viele Gedanken darüber gemacht und jeder hat so seine ganz eigenen Vorstellungen über Pferde und Co. Gerade wenn Kinder das Reiten lernen wollen, sind manche Eltern zunächst verunsichert, denn man weiß einfach zu wenig über diese stolzen Tiere und alles, was damit zusammenhängt.

Wasser ist das wichtigste Futtermittel; stolze 60 bis 80 Liter trinkt ein Großpferd pro Tag. Deshalb sollte das Pferd jederzeit Zugang zu sauberem, frischem Trinkwasser haben. Ein erhitztes Pferd darf jedoch erst nach dem Abkühlen trinken.

Genauso wie wir Menschen haben auch Pferde gewisse Grundbedürfnisse. Wer mit Pferden zu tun hat, sollte über die natürlichen Grundbedürfnisse der stolzen Vierbeiner informiert sein, um im Umgang mit den Tieren nichts falsch zu machen und sie artgerecht zu halten.

Je nach Pferderasse und Art des reiterlichen Einsatzes können sich die Haltung, Versorgung und Fütterung von Pferden und Ponys erheblich unterscheiden. Die Grundbedürfnisse der Vierbeiner sind zwar gleich: Alle brauchen viel frische Luft und regelmäßige Bewegung, abwechslungsreiche Beschäftigung und Gesellschaft, sauberes Wasser und qualitativ hochwertiges Futter. 

Unter Paddockboxen versteht man Außenboxen mit angrenzendem Auslauf. Die Pferde haben zum Paddock freien Zugang und jedes Pferd verfügt über eine Box mit Paddock für sich alleine. An manchen Paddockboxen befindet sich direkt am Auslauf ein Streifen Weide, die bei Bedarf den Pferden geöffnet werden kann.
 

Unter "Putzen des Pferdes" versteht man nicht nur die Reinigung des Tieres, wobei das natürlich an erster Stelle steht. Vielmehr beinhaltet es zusätzlich eine Vielzahl an anderen Dingen, die sich über das Putzen so ganz nebenbei ergeben und dennoch wichtig sind.

Die 200 existierenden Pferderassen werden vier Pferdetypen zugeordnet. Die Zuordnung basiert auf gemeinsame Merkmale der Tiere, bezüglich Größe, Gewicht und Temperament der Pferde. Die Unterteilung erfolgt in Kaltblüter, Warmblüter, Vollblüter und Ponys.

Das Reining entspricht der Dressur des Westernreitens. Ein festgelegtes Pattern wird im Galopp geritten und umfasst mehrere Manöver. In jedem Pattern kommen langsame, kleine und schnelle, große Zirkel auf jeder Hand, also links- und rechtsherum, vor.

Ein Geländeritt - der Traum jeden Reiters. Mit wehenden Haaren, den Wind im Gesicht über eine Wiese galoppieren, was kann es Schöneres geben?
Bis dieser Traum jedoch realisierbar ist, bedarf es vieler fachkundiger Reitstunden und Übungen in der Reithalle.

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, wenns ums Reiten geht, kommen Klein und Groß bei uns auf ihre Kosten. Nehmen Sie Reitunterricht direkt am Gut und lernen Sie die ersten wichtigen Schritte mit unseren Pferden und Ponys oder unternehmen Sie einen kleinen, gemütlichen Ausritt im schönen Emsland.

Eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zivilisation ist der Kampf gegen überflüssige Pfunde. Das einfachste Mittel, um dem angefutterten Speck zu Leibe zu rücken, ist bekanntermaßen Bewegung oder besser noch sportliche Betätigung. Doch wer läuft, radelt oder schwimmt wirklich gerne, wenn der Körper bereits aus der Form geraten ist, die Puste knapp wird und die Gelenke schmerzen? Nur eine Sportart, die man mit Begeisterung über längere Zeit betreiben kann, bringt dauerhafte Erfolge.  

In zahlreichen Bundesländern gibt es die Vorschrift, dass Pferde beim Ausritt ein Reitkennzeichen tragen müssen, welches auf beiden Seiten des Zaumzeugs befestigt wird. Während in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen eine unbefristet gültige Reitplakette ausgegeben wird, müssen Pferdehalter in Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen jährlich neue Plaketten beantragen, die auf das Reitkennzeichen aufgeklebt werden. 

Wanderreitpferde haben ebenso wie auch die Reiter Spaß an gemeinsamen Touren. Doch eines sollte man dabei nicht vergessen, der Körper des Tieres ist dennoch in einer Stresssituation. Und das wirkt sich auf den gesamten Organismus des Pferdes aus, so zeigt sich das Immunsystem aktiver und der Flüssigkeitshaushalt verändert sich.

Beim Reitsport gilt, wie bei allen anderen Sportarten auch, sich mit einer richtigen Ausrüstung auszustatten. Zum einen sorgt die richtige Ausrüstung für Sicherheit beim Reiten, andererseits wird Reiten dadurch auch bequemer.

Ist die Offenstall-/Robusthaltung gut organisiert und durchdacht kommt sie den Grundbedürfnissen der Pferde sehr entgegen. Bei dieser Haltung leben die Pferde immer im Freien, das heißt, die Tiere haben die Möglichkeit sich so zu bewegen, wie sie möchten, und zwar rund um die Uhr. Des Weiteren ist ein ständiger Kontakt zu anderen Tieren sichergestellt.
Bei der Offenstallhaltung finden die Pferde genügend Auslaufmöglichkeiten. Ist das Wetter schlecht, haben die Pferde Gelegenheit in einem Unterstand Schutz zu finden.
 

Pferdesättel werden in zwei Gruppen eingeteilt. Zum einen spricht man von Sportsätteln, wie Springsattel und Dressursattel und zum anderen von Trachtensätteln, wie Westernsattel oder Stocksattel. Die Unterscheidung der einzelnen Sättel basiert auf ihrer Bauweise. Jedoch eines ist bei allen Sätteln gleich wichtig: Sie müssen dem Pferd passen, damit keine unangenehmen Druckstellen und Verspannungen entstehen können. Es ist sehr wichtig den richtigen Sattel auszuwählen, damit das Reiten für Pferd und Reiter zum angenehmen Erlebnis wird.

Unter Pferdehaltern hält sich hartnäckig der Mythos, dass zumindest die typischen Robustpferderassen selbst bei Regen, Wind und Kälte nicht frieren können. So beginnt bereits im Frühherbst eine verhängnisvolle Ursachenkette: Die Weiden sind weitgehend abgefressen und nährstoffarm, verdeckt durch das dichter werdende Winterfell werden gerade Offenstallpferde ohne ausreichende Zufütterung von hochwertigem Heu und Kraftfutter immer magerer. Zusätzlich zehren ausgiebiger Regen und stürmischer Wind an der Kondition der Pferde, ihr Allgemeinzustand verschlechtert sich, bis sie schließlich im Laufe des Winters erkranken. 

Nicht jedes Pferd lässt sich gleich gut verladen, insbesondere sollte man mit Schwierigkeiten rechnen, wenn das Tier schlechte Erfahrungen mit dem Verladen verknüpft. Also heißt es auch hier eventuelle Komplikationen mit einzuplanen, besser noch, das Verladen vorher vorbereiten und üben. Ganz wichtig: Die Ruhe des Besitzers überträgt sich auf das Tier, das heißt, aufgeregte Besitzer sind nicht erwünscht.

Ihre Geschicklichkeit und Nervenstärke können Pferd und Reiter beim Trail unter Beweis stellen. Unterschiedlichste Aufgaben aus der täglichen Arbeit auf der Ranch stellen hohe Anforderungen an das Vertrauen des Pferdes in seinen Reiter. So werden beispielsweise Weidentore ohne Absitzen geöffnet, durchritten und wieder geschlossen.

Um sich in unbekanntem Gelände zurechtzufinden, sind der Kompass und das richtige Kartenmaterial notwendige Wegbegleiter. Allerdings ist es wichtig, diese beiden Hilfsmittel zu beherrschen. Die Karte hilft bei der Suche nach dem richtigen Weg und der Kompass zeigt die Richtung an.

 

Bei der Unterbringung im sogenannten Laufstall gibt es keine unterschiedlichen Funktionsbereiche. Der Laufstall ist am ehesten mit einer sehr großen Box zu vergleichen. Die Tiere können sich im komplett eingestreuten Stall frei bewegen. Laufställe werden oft für die Unterbringung von Zuchtstuten und deren Fohlen eingesetzt.

Im Jahre 2005 hat die Tierheilpraktikerin Susanne Bungert gemeinsam mit Siegried Ingendorn und Horst Möllecken den Verein für Pferde in Not ins Leben gerufen. Das Team bietet heute rund 17 Pferden ein neues Zuhause. Ziel des Vereins ist es, Pferden, die in Not geraten sind, ein besseres Leben zu bieten. 

Zu einer guten Versorgung von Pferden und Ponys gehören das sorgfältige Füttern, Tränken, Ausmisten und Einstreuen. Da Pferde immer nur kleine Mengen zu sich nehmen sollten, muss mindestens dreimal täglich gefüttert werden.

Wer mit Pferden zu tun hat, muss sich bereits im Vorfeld über den korrekten Umgang mit den Tieren informieren und sich diesbezüglich die nötigen Kenntnisse aneignen.
Entscheidet sich Ihr Kind das Reiten zu lernen, zahlt es sich aus, eine verantwortungsbewusste Reitschule auszuwählen. Somit ist gewährleistet, dass das Kind auch gut betreut und beaufsichtigt sowie auf Gefahrenquellen beim Umgang mit Pferden aufmerksam gemacht wird.
 

Wer mit Pferden zu tun hat, sollte sich auch über das Wesen dieser stolzen Tiere informieren, um gewisse Verhaltensweisen verstehen zu können.

Das Erscheinungsbild des Pferdes in den drei Grundgangarten wird bei der Disziplin Western Pleasure beurteilt. Erwünscht sind Gelassenheit und Eleganz, das Pferd soll sich lösen und auf kleinste Reiterhilfen reagieren.

Die Königsdisziplin beim Westernreiten ist das gleichnamige Western Riding. Es wird am losen Zügel geritten und umfasst fliegende Galoppwechsel, die präzise an bestimmten Punkten gefordert werden. Hierzu werden Pylonen aufgestellt. Das Pattern, also die Abfolge von Aufgaben in einer Prüfung, wird im Gegensatz zu Western Pleasure nach einem Regelbuch geritten.

Längst hat das Westernreiten auch in Europa Einzug gehalten. Nicht nur die besonders gestalteten Ausrüstungsgegenstände, sondern vor allem die feine Kommunikation zwischen Pferd und Reiter führten dazu, dass immer mehr Pferdefans im wahrsten Sinne des Wortes umsatteln.

Zahnpflege ist für die Gesundheit eines Pferdes sehr wichtig. Pferde sind Weidetiere und bevor der Mensch anfing, sie für sich als Nutztier und später auch als Sport- und Freizeitpartner zu entdecken, bestand deren Nahrung hauptsächlich aus hartem Steppengras.
 




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