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Wanderreitpferde werden nach der Grundausbildung, etwa mit vier bis fünf Jahren, zum Wanderreiten ausgebildet. Mit sieben Jahren ist das Tier erfahren und gut ausgebildet, um als Wanderreitpferd zu fungieren.
 

Beim Wanderreiten kommt es nicht auf Höchstleistungen im Pferdesport an, vielmehr auf gegenseitiges Vertrauen. Reiter und Pferd werden Partner und stehen in einer engen Beziehung zueinander. Man erlebt bei einem Wanderritt die Natur intensiv und auf eine ganz besondere Weise. Es bedarf gewisser Vorbereitungen von Pferd und Reiter, damit der Wanderritt zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Wanderreitpferde haben ebenso wie auch die Reiter Spaß an gemeinsamen Touren. Doch eines sollte man dabei nicht vergessen, der Körper des Tieres ist dennoch in einer Stresssituation. Und das wirkt sich auf den gesamten Organismus des Pferdes aus, so zeigt sich das Immunsystem aktiver und der Flüssigkeitshaushalt verändert sich.

Nicht jedes Pferd lässt sich gleich gut verladen, insbesondere sollte man mit Schwierigkeiten rechnen, wenn das Tier schlechte Erfahrungen mit dem Verladen verknüpft. Also heißt es auch hier eventuelle Komplikationen mit einzuplanen, besser noch, das Verladen vorher vorbereiten und üben. Ganz wichtig: Die Ruhe des Besitzers überträgt sich auf das Tier, das heißt, aufgeregte Besitzer sind nicht erwünscht.

Um sich in unbekanntem Gelände zurechtzufinden, sind der Kompass und das richtige Kartenmaterial notwendige Wegbegleiter. Allerdings ist es wichtig, diese beiden Hilfsmittel zu beherrschen. Die Karte hilft bei der Suche nach dem richtigen Weg und der Kompass zeigt die Richtung an.

 




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